Natur
Copyright Text und Bilder Anke Junginger
Mistel (Viscum album)
Die Mistel (Viscum album), umgangssprachlich auch Hexenfuß oder Hexenbesen, ein Halbschmarotzer der auf Bäumen wächst, ist ebenfalls in der Folklore als Zauberpflanze bekannt. Vor allem die Germanen glaubten an die übernatürlichen Kräfte der Pflanze. Auch die Druiden ernteten Mistelzweige mit goldenen Sicheln und man schätzte die magischen Kräfte der Zweige. Selbst heute ist die Mistel Teil eines alten Brauches und so hängt man die Mistelzweige zur Weihnachtszeit in die Wohnungen um seine Liebste darunter zu küssen.
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Lilie (Tricyrtis japonica)
Auch die Lilie ist eine ganz besondere Pflanze. Im Christentum wird ihr eine hohe Symbolkraft zugesprochen, da sie sowohl als Symbol des Erzengels Gabriel gilt, auch als der reinen Liebe. So steht vor allem die weiße Lilie für Schönheit und Reinheit.
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Die Königskerze
Die Königskerze (Verbascum) wirkt zunächst unscheinbar mit ihrem grünen Blattkranz, doch wenn aus der Mitte ihr Blütenstand emporstrebt, dann wird ersichtlich, dass man es wahrlich mit einer Königin der Pflanzen zu tun hat. Schlank, majestätisch, die gelben Blüten strahlen Licht und Lebensfreude aus. Man kann sich regelrecht vorstellen, wie sich die Elfen vom Boden beginnend im Tanze wiegend immer weiter nach oben schrauben und voller Entzücken die Spitze erreichen um dann voller Übermut einen Gesang anstimmen. Sogar Friedrich Rückert hat ihr ein Gedicht gewidmet:

Eine schlanke Königskerze
Von dem Boden sproßt empor,
Um sie dreht in leichtem Scherze
Tanzend sich der Elfen Chor.
- Friedrich Rückert –






