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 Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Blautopf

 

Der Blautopf – Alles wird gut, ein Ort der Zufriedenheit und des Frohsinns

Ein Ausflug um in die Sagenwelt der Nixen einzutauchen

Ein sagenumwobener Kraftort ist der Blautopf in Blaubeuren. Diese Karstquelle verzaubert den Besucher mit ihren leuchtenden Blautönen. Wenn man auf das Wasser blickt wird man sogleich in die Welt der Legenden entführt und auf dem Rundweg um den Blautopf tritt man für einen Moment aus der Realität hinaus. Eine steile Felswand ragt weit hinauf und verleiht diesem Ort etwas märchenhaft Entrücktes. Hier entspringt die Blau auf ihrem Weg zur Donau.

 

An dieser geheimnisvollen Quelle könnte man tatsächlich den Beweis für die Existenz von Nixen finden und so wurde auch Eduard Mörike inspiriert. Er schrieb die Geschichte über die Schöne Lau, die Tochter eines Wassermanns und einer Menschenfrau. Sie wurde von Ihrem Ehemann in den Blautopf verbannt und durfte erst zurückkehren, wenn Sie ihm Kinder schenken konnte und ihr Lachen wiedergefunden hatte. Die Menschen aus Blaubeuren halfen ihr dabei, ihre Traurigkeit zu besiegen. Noch heute erinnert eine Skulptur am Ufer an die schöne Lau.

 

Der Besucher wandert auf seinem Rundweg um den Blautopf unter Eiben und spürt den Hauch der Ewigkeit. Auf kleinen Bänken kann man verweilen und die Ruhe genießen, die die blaue Quelle ausstrahlt. Sie wirkt tief, geheimnisvoll und unergründlich – die Eiben verleihen dem Ort etwas Heiliges, Andächtiges und strahlen Stärke aus. Aber vor allem spürt man hier eine Fröhlichkeit, eine Leichtigkeit, die einen umhüllt und trägt – dies ist die Magie des Ortes – ein Ort, an dem man staunt und tatsächlich das Lachen wieder finden kann, wie einst die schöne Lau.

 

 

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Copyright Einleitung und Bilder Anke Junginger

Verzaubertre Baum

 

Gedichte über Bäume und Zitate

Bäume an sich sind reine Poesie – sie wandeln sich mit der Jahreszeit und zeigen sich stets voller zauberhafter Schönheit. Wenn das erste zarte Grün der Blätter sprießt und der Frühling erwacht, sind sie voller Lebenskraft und wir spüren den Neubeginn: Freude auf die Wärme und das Licht nach langen kalten Tagen. Dann erscheinen Blüten, je nach Art einfach eine Pracht! Zarteste Schönheit – ein Leuchten, sogar in der Nacht, wenn man an die wunderschöne Blüten der Apfelbäume oder Kirschen denkt. Im Sommer ist ihr grünes Blätterdach ein Schutz gegen die sengende Sonne und ein schützendes Dach bei plötzlichen Regenfällen. Im Herbst glüht ihr Kleid in allen Farben – eine letzte Pracht, ein Feuerwerk an Farben, ein wahres Geschenk vor dem langen, dunklen Winter. Und dann verlieren sie ihr Kleid – sie zeigen sich puristisch, so wie sie wirklich sind – sie zeigen uns ihre Äste, verschlungen, hochgestreckt und voller Persönlichkeit. Gerade so als wollten sie sagen: Seht uns an, so sind wir wirklich! Wir ruhen und schöpfen Kraft – doch bald ist es wieder so weit und wir begrüßen gemeinsam mit euch den Frühling...

Bäume faszinieren – und doch sind sie für uns so normal, dass wir sie oft schon gar nicht mehr wahrnehmen. Dabei sind sie doch voller mythologischer Bedeutung, Sagen und Legenden, Brauchtum und Märchen ranken sich um sie. Es wird Zeit sich wieder mehr mit der Magie und der Kraft der Bäume zu befassen:

Habt ihr schon einen Hausbaum gepflanzt? Die Bäume in eurer Straße genau betrachtet und ihre Pracht bewundert? Habt ihr einmal bewusst die untergehende Sonne durch die Zweige eines Baumriesen betrachtet? Habt ihr einmal den Regentropfen gelauscht, die erst sanft, dann heftig auf die Blätter prasseln? Habt ihr schon einmal einen Baum umarmt, ihm gedankt für reiche Ernte oder den Schatten den er spendet? Ganz einfache Dinge – doch genau das kann uns verändern – unsere Sichtweise, unsere Verbindung zur Natur und zum Göttlichen.

 

Baumgedicht

 

Gedanken eines Baumes

Bist Du schon jemals verweilt? Bist Du schon einmal nicht vorbeigeeilt? Hast Du schon einmal erkannt, von meiner Schönheit und Stärke gebannt, welche Kraft mich durchströmt, wie das Leben durch mich spricht – doch so oft siehst du mich nicht... Halte ein, werde gewahr, dass ich schon immer dein Bruder war. Ich fühle, ich strebe zum Licht, verdiene Achtung – vergiss mich nicht. Schenke dir Schutz vor Regen, beschatte dich, voller Liebe für die Menschen erblühe ich. Sieh’ zu mir auf, trete heran – Himmel und Erde sind mir zugetan. Ich flüstere dir zu die Geheimnisse der Welt – Ich kann dich lieben, kann dich heilen – Doch dazu musst du wenigstens kurz verweilen.

Sieh’ mich an, erkenne mich, denn ich bin dein Bruder, vergiss’ mich nicht!

 

- Anke Junginger -

 

 

Herbstwald

 

Lichtvoller Zauber unter bunten Blättern

Umgeben von Bäumen – dichter dunkler Wald,
durchbrochen von Lichtinseln auf die noch Sonne fällt.
Wärmender Glanz und sanfter Schein, führen uns in dieses Licht hinein.
Tanken die Kraft und spüren das Leben,
an diesem Ort ist alles durchdrungen von Segen.
Verbunden, verwoben ein Kosmos für sich –
Eine Insel aus Licht, auch wenn ein Schatten dich trifft:
Fühle Befreiung und spüre die Macht, die tief in den alten Wurzeln wacht.
Die Wipfel und Blätter umspielt vom Wind, Leichtigkeit an Raum gewinnt.

 

- Copyright: Anke Junginger -

 

 

 

Herbstgedicht

 

Die dunkle Jahreszeit ist manchmal ein bisschen wild - sie zeigt ganz ungeschminkt ihr Gesicht. Wie Waldwesen, die in Wurzeln leben, im Sommer gut versteckt hinter Laub, blicken sie uns jetzt an. Irgendwie vertraut, irgendwie uralt, wie die Seele des Waldes selbst... Ein Gruß der Waldwesen, der uns zeigt, dass nicht immer alles schön sein muss. Charakter ist alles und das Herz muss am rechten Fleck sein - und da kann man dann auch eine lange Hexennase haben ;-) Erkennt ihr das Waldwesen? Wie eine kleine Hexe, die sich im Profil zeigt... Habt einen schönen Abend und kuschelt Euch schön aufs Sofa. Als kleine Lektüre noch ein winterliches Gedicht, um zur Ruhe zu kommen und die dunkle Jahreszeit zu genießen:

 

Herbstgedicht

Düster und kalt, auf dem Weg durch den Wald.

Durch raschelndes Laub, geheimnisvoll und leise -

wie auf einer magischen Reise.

Fernab der Zeit,

wo Bäume sich verwandeln in fantastische Wesen,

der Nebel wie eine Brücke die Welten verwebt.

Wo Erdtöne sanft sich zeigen,

wo Sträucher sich am Wegesrand verneigen.

Hier zeigt sich was wirklich wichtig und wahr -

fernab der Hektik, der Natur so nah.

Düster und kalt, auf dem Weg durch den Wald.

 

- Copyright: Anke Junginger -

 

 

Allmächtiger im Wald! Ich bin selig, glücklich im Wald. Jeder Baum spricht durch dich. O Gott, welche Herrlichkeit, in einer solchen Waldgegend.

 

- Ludwig van Beethoven, 1770 - 1827 -

 

 

Die Eibe Schlägt an die Scheibe, Ein Funkeln Im Dunkeln, Wie Götzenzeit, wie Heidentraum, Blickt ins Fenster der Eibenbaum.

- Theodor Fontane, 1819 - 1898 -

 

 

Glaube mir, ich hab's erfahren, du wirst ein Mehreres in den Wäldern finden als in den Büchern - Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hören gibt.

 

- Bernhard von Clairvaux, 1091 - 1153 -

 

 

Wald, du heilige Wolkenwiege, Weiß ich doch geheime Stiege - Im Walde jeder einzelne Baum Hat seinen Wuchs, hat seinen Traum.

 

- Hermann Claudius -

 

 

Wenn ich mir je ein Haus baue, so muss es einen Hof umschließen, in dessen Mitte ein riesiger Baum steht. Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum. Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn...

 

- Christian Morgenstern, 1871 -1914 -

 

 

Wer die Welt nicht von Kind auf gewohnt wäre, müsste über ihr den Verstand verlieren. Das Wunder eines einzigen Baumes würde genügen, ihn zu vernichten.

 

- Christian Morgenstern, 1871 -1914 -

 

 

Wie mag in einem rechten Sturm ein Baum zum Gefühl seiner selbst kommen! Wie wunderbar ist eine Birke im Sturm! Wie göttlich graziös! Wie unsagbar malerisch!

 

- Christian Morgenstern, 1871 -1914 -

 

 

Die heilende Wirkung des Waldes:

Nur der Einsame findet den Wald; wo ihn mehrere suchen, da flieht er, und nur seine Bäume bleiben zurück. Die wildesten Konflikte lösen sich nicht in Tränen und nicht in Blut, sondern nur im reinen Tau des Waldes.

 

- Peter Rosegger, 1843 - 1918 -

 

 

Welt und Wald

Einmal um´s andere vom Lenzhauch geschwellt, ruf ich: wie schön ist´s, wie schön ist die Welt! Ich wollte sagen: wie schön ist´s im Wald! Denn der Wald ist mein Aufenthalt, und die Welt hat über mich keine Gewalt.

 

- Friedrich Rückert, 1788 - 1866 -

 

 

"Möge Dir stets gelingen Dein Ziel zu erreichen,

möge Dich stets mein Schutz begleiten,

mögest Du stets in Fülle leben,

mögest Du nur Segen erleben,

die Natur heilt auf wundersame Weise

und führt zu Vollendung und Weisheit, unendlich und leise."

 

- Segensspruch, Anke Junginger –

 

 

"Aus Dir selbst entspringt die Kraft des Lebens,

die allen Wesen gegeben.

Aktiviere diese Kraft in Dir -

ein Geschenk des Göttlichen,

das Dir mit seinem Hauch das Leben geschenkt!"

 

- Segensspruch, Anke Junginger –

Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Eberesche 

Die Eberesche - Heilung und Visionen

Die Eberesche ist der heilige Baum der Druiden, sie symbolisiert Heilung und Visionen. Die Eberesche war bei den Kelten häufig als Schutzbaum an magischen Orten zu finden und galt als Lebensbaum. Auch bei den Germanen war die Eberesche heilig und dem Gott Thor geweiht. Die Eberesche symbolisiert Wachstum und den Rückzug des Winters.

Eberesche, oder Vogelbeere, manchmal Drosselbeere, lat. Sorbus aucuparia, Gattung Mehlbeere, Familie der Rosengewächse, weißt Blüten, später rote Beeren. Die Vogelbeeren enthalten viel Vitamin C und sind nicht giftig, können aber auf Grund von Parasorbinsäure den Magen reizen. Gekocht sind die Beeren genießbar und auch heute noch werden sie manchmal zu Marmelade verarbeitet. Heilwirkung: Blüten und Blätter wirken als Tee bei Husten, Heiserkeit und Verdauungsproblemen.

 

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Eiche

 

Bedeutung und Mythologie der Eiche – Ewigkeit, Wahrheit, Blick in die Zukunft, Ausdauer, Kraft und Stärke

Die mächtige Eiche gilt als König des Waldes und es heißt, dass Eichenholz Glück schenkt.

Die Eiche symbolisiert Weisheit und Wahrheit und im Volksglauben sagt man, dass man eine Eiche umarmen soll, wenn man eine Antwort auf eine Frage sucht. Im Traum wird man dann bald die Antwort erhalten. ​ Die Eiche ist der Baum des Orakels, denn es heißt, dass man im Eichenhain von Dodona einst Orakelsprüche aus dem Rauschen der Bäume vernehmen konnte.

Die Eiche symbolisiert aber auch Ausdauer und hohes Ansehen, sie steht für Leben, für Stärke und Loyalität.

Die Eiche war bei den Kelten und Germanen ein heiliger Baum und auch die Plätze an denen sie standen galten als heilig. Die Germanen weihten den Baum dem Gott Thor. Die Griechen weihten die Eiche dem Zeus. Auch für die Römer war die Eiche bedeutsam, denn sie banden aus ihren Blättern die corona civica, die sogenannte Bürgerkrone, eine hohe Auszeichnung für militärische Dienste.

In der deutschen Mythologie glaubte man, dass Höhlen und Löcher in den Bäumen die Tore zu einer anderen Welt seien, sie galten als sogenannte Elfentüren. Wer durch diese Löcher und Tunnel hindurchkriecht, der soll Heilung erfahren. Tatsächlich sagt der Volksglaube, dass es die Elfen lieben um Eichen zu tanzen. Der Eiche wurden magische Kräfte nachgesagt

Im keltischen Volksglauben trifft man auf Erzählungen, dass es Unglück bringt, Eichen zu fällen. So wurde die Familie des Earl of Winchelsea in der Grafschaft Kent nach der Fällung eines Eichenhains vom Unglück getroffen.

Im 18. Jahrhundert wurde die Eiche dann ein beliebtes Symbol für Wappenbäume.

Früher schmückte man die Häuser mit Eichenzweigen, da man glaubte, dass dies vor Blitzschlag schützt.

Alte Märchen berichten vom Tanz der Elfen um Eichenbäume – ein beliebter Ort zum Feiern und zur Freude für das kleine Volk.

 

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Die Heilkraft der Eiche kann Hautprobleme lindern. Die Eiche symbolisiert Kraft, Stärke und Durchhaltevermögen sowie Gerechtigkeit. Wer Rituale in der Natur durchführen will, der findet unter dem Schatten einer Eiche einen guten Platz dafür.

 

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Eichenblatt Charm - Kraft der Bäume, Stärke, GlückEiche, lat. quercus, englisch oak, Familie der Buchengewächse, kleine Blüten und hängende Blüten auch Kätzchen, tragen Früchte, die sogenannten Eicheln, eine Nussfrucht, die als Schweinefutter verwendet wurden. In schlechten Zeiten wurden die Früchte auch von Menschen als Nahrungsmittel für Mehl- und Kaffeeersatz gesammelt. Allerdings waren die Ergebnisse nicht sonderlich schmackhaft und der Gerbstoff in den Früchten ist giftig, deshalb musste er vorher extrahiert werden. Heilwirkung: hilft bei Entzündungen.

 

 

 

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Quellen: 

Studien über die Namen in der in Deutschland heimischen Pflanzen, A.R. Perger, 1858
The Folk-lore of Plants, by T. F. Thiselton-Dyer
Wikipedia

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