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Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Birke

Die Birke – Neuanfang, Beginn, Lebenskraft, Fruchtbarkeit

Die Birke symbolisierte bei den Kelten den Neuanfang und die Widergeburt der Sonne. Die Birke gilt als der Baum zwischen den Welten des Lebens und des Todes – wie ein Torhüter steht sie zwischen den Welten, dabei symbolisiert sie den Beginn und das Entstehen von neuem Leben und den Frühling. Auch bei den Germanen galt die Birke als heiliger Baum und sie war der Göttin Freya geweiht. Birke, lat. Betula, Familie der Birkengewächse, Blütezeit von Ende März bis Ende April. Heilwirkung: bei Haar- und Hautproblemen.

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Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Apfelbaum

 

Mythologie und Bedeutung des Apfelbaums

Apfelbaum - Weisheit und Unsterblichkeit

 

Der Apfelbaum zählt zu den Rosengewächsen – kein Wunder, dass Blüten und Frucht von solcher Schönheit sind. Um keinen anderen Baum ranken sich mehr Legenden, Mythen und Brauchtum.

Heute sind der Baum und seine Frucht für uns etwas ganz Alltägliches geworden – dabei vergessen wir die lange Geschichte und die große mythische Bedeutung dieses märchenhaften Baumes.

 

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Schon bei den Kelten galt er als Baum der Unsterblichkeit. Das geheimnisvolle Avalon wurde nach ihm benannt: Avalon bedeutet so viel wie Apfelinsel. Die Kelten verbanden den Apfel auch mit der Wiedergeburt und gaben den Toten häufig Äpfel mit in die Gräber. Noch heute feiert man in der Nacht des 31. Oktobers in Cornwall Allantide und überreicht an diesem Tag rote glänzende Äpfel an Freunde und Familie als Glücksbringer. Im Westen Englands, wo der Glaube an Elfen noch immer zu spüren ist, lässt man bis heute mancherorts ein paar Äpfel an den Bäumen hängen, als Gaben für die Elfen. Auch war es ein alter Brauch eine Apfelschale über den Kopf zu werfen – blieb sie heil, so stand eine baldige Hochzeit an und man konnte den Anfangsbuchstaben des Zukünftigen aus der Form des Apfelschale lesen. 

 

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Aber auch in vielen anderen Kulturen galt der Apfelbaum als heilig, bis heute symbolisiert seine Frucht die Liebe, die Fruchtbarkeit und das Leben. Im christlichen Glauben wird er mit dem Paradies in Verbindung gebracht, mit Wissen und mit Versuchung.

In der griechischen Mythologie bewachen die Hesperiden den Apfelbaum der Hera. Seine goldenen Früchte, sollen Unsterblichkeit schenken.

Auch in der nordischen Mythologie stand der Apfelbaum für Unsterblichkeit.

In China symbolisiert der Apfel Frieden und seine Blüten stehen für Schönheit.

Der Apfelbaum symbolisiert Erkenntnis, denn er schenkt Weisheit und hilft uns die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Apfelbaum gilt auch als der Baum der Sinnlichkeit und der Liebe. In Legenden trifft man immer wieder auf den Apfelbaum als Baum des Ewigen Lebens und der Jugend.

Als Regierungszeichen steht er für Reichtum und Macht. Er versinnbildlicht als sogenannter Reichsapfel Vollkommenheit und stellt die Erde dar.

Die Frucht des Apfelbaumes trägt ein erstaunliches Geheimnis in sich: Schneidet man einen Apfel quer durch, so kann man in dem Kerngehäuse die Form eines fünfzackigen Sterns, auch als Pentagramm bekannt, erkennen. Das Pentagramm gilt als mächtiges Schutzzeichen, das die Macht der Liebe in sich trägt.

 

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Lebensbaum - Amulett mit magischer InschriftDer Kulturapfel (Malus domestica) aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) zählt zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) – er sollte in keinem Naturgarten fehlen.

 

 

 

 

 

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Quelle: The Folk-lore of Plants, by T. F. Thiselton-Dyer, 1889.

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Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Weissdorn

Mythologie und Bedeutung des Weißdorns

Weißdorn – Der Baum der Feen, Reinigung und Kraft, hält Negatives fern

 

„Jedes Jahr, wenn der Sommer ins Land zog, sich der Weißdorn in sein milchweißes Kleid hüllte und die Luft mit seinem süßen Duft erfüllte, der Ginster sich golden über Täler und Hügel ergoss, zogen die Feen, angeführt von der Feenkönigin, in einem großen Festzug durch das Land.“

Aus Story of Thomas the Rhymer, von Thomas of Learmont, ein schottischer Dichter aus dem 13. Jahrhundert über den Weißdorn, Übersetzung aus dem Englischen v. Anke Junginger

 

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Der Weißdorn zählt zu den magischen Bäumen – ein kleiner Baum, der oft als Strauch erscheint und den man auf Grund seines unscheinbaren Bildes nicht unterschätzen sollte. Er ist ein Heiler, ein Magier, eine Traumpflanze und führt uns direkt in die Welt der Elfen. Seine weißen Blüten sind zart und liegen wir ein Hauch über den dicht verzweigten dornigen  Zweigen.  Sie verwandeln sich später im Jahr in kleine rote Früchte, auf die sich die Vögel freuen, doch sie lieben auch das dichte Geäst, das sich gut für den Nestbau eignet. Erstaunlich ist auch, dass der Weißdorn bis zu 500 Jahre alt werden kann. Der Weißdorn inspirierte auch den englischen Dichter Frank Stuart Flint:

 

Weißdorn,

weiße duftende Blütenpracht,

umrahmst die stillen Felder,

herrscht über Blumen und Gräser,

und das Summen der Bienen.

 

Frank Stuart Flint, 1885-1960, aus dem Gedicht Trees, Übersetzung Anke Junginger

 

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Der Weißdorn taucht in der keltischen Mythologie auf: In Schottland glaubte man bereits im Mittelalter an die mystischen Kräfte des Weißdorns – er galt als Hüter der Elfenwelt, denn hier konnten die Menschen die Grenzen überwinden und in das Reich der Feen gelangen.

In Irland glaubte man, dass Weißdornbäume die Wohnplätze der Feen seien. Bis heute hält sich der Glaube, dass man allein stehende Weißdornbäume aus diesem Grund nicht anrühren sollte, denn man fürchtet die Rache der Feen. Manche Straße wurde lieber um einen solchen Baum geführt um ihn nicht zu fällen. So glaubte man auch, dass die Blüten des Weißdorns nicht ins Haus gebracht werden sollen, da dies Unglück und Krankheit nach sich zieht. Wer jedoch einen Weißdorn auf seinem Land stehen hatte, den sollte Glück und Wohlstand erwarten. Man glaubte auch, dass Weißdorn vor dem Haus vor bösen Geistern und vor Blitz und Sturm schützt.

Im Freien wurde der Baum verehrt und eine heilige Aura umgab ihn – für die Kelten zählte er eindeutig zu den heiligen Bäumen: Man denke nur an den heiligen Weißdorn bei Glastonbury, der laut Legende aus dem Wanderstab des Joseph von Arimathäa erblühte.

Die Wikinger kannten das Schlafdornstechen – so nannten sie es, wenn ein Schlafzauber mit Hilfe des Weißdorns ausgeführt wurde.

 

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 Der Weißdorn rund ums Haus schenkt Schutz und trägt dazu bei, dass der Garten zu einer Oase für Tier und Menschen wird: Schlehen (auch Schwarzdorn) und Weißdorn zählen beide zu beliebten Heckenpflanzen, da man schon seit den alten Zeiten glaubte, dass ihre dornigen eng verzweigten Äste Hexen und böse Geister fernhalten würden. Man sagte, dass dort wo Weißdorn und Schlehe nebeneinander stehen ein magischer Raum entsteht und dass man an dieser Stelle Feen und Elfen entdecken könne.  Eine ganz einfache Antwort auf die Frage, wo kann man Feen und Elfen finden, könnte also lauten: Willst Du Elfen sehen, musst Du zu einem Weißdornbusch gehen…

So ganz hat der Weißdorn seinen Zauber nicht verloren – er ist seltener geworden in den Gärten, leider, jedoch wurde er erst 1990 zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Er stärkt vor allem das Herz, bringt den Kreislauf in Schwung und vertreibt Müdigkeit – ein Baum voller Energie und Lebenskraft. Der Weißdorn schenkt Freude und vertreibt Trübsinn. Bei Räucherungen mit den getrockneten Blüten, Blättern oder Beeren wird ihm vor allem eine reinigende Wirkung zugesprochen, zudem zieht er das Glück an und schenkt Schutz.

Der Weißdorn (Crataegus) kommt als Strauch oder kleiner Baum vor und er zählt zu den Kernobstgewächsen in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der Weißdorn sollte in keinem Naturgarten fehlen. Er trägt im Volksmund viele Namen, wie zum Beispiel Heckendorn, Mehldorn, Hagedorn, Christdorn, Zaundorn, Edeldorn oder Mehlfässel.

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Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Alte Weide

 

Weide – Inspiration, Magie, Zauber, Ruhe und Ausgeglichenheit

Die Weide steht in enger Verbindung mit dem Wasser und dem Mond. Die Weide ist ein mystischer Baum, ein Baum des Zaubers und der Magie. Die Weide symbolisiert Fruchtbarkeit und schenkt Inspiration.

Die Weide steht auch für Ausgeglichenheit und innere Ruhe. Sie schenkt uns Trost und lässt wieder Freude in uns Aufkommen, seelische Verletzungen finden Heilung. In der Mythologie symbolisiert die Weide Demeter, der Göttin der Erde.

Schon die Kelten bewunderten die Eigenschaften der Weide – stand sie doch für die Wiedergeburt der Natur symbolisierte Heilkraft und Fruchtbarkeit. Man glaubte, dass die Weide den Menschen sogar Krankheiten abnehmen kann.

Die Weide symbolisiert Entspannung und Harmonie – ein Baum der Kraft schenkt und die Beziehung zur Mutter Erde vertieft.

Weide, lat. Salix, Familie der Weidengewächse, bevorzugt feuchten Boden und ist oft an Gewässern zu finden.

Heilwirkung: Das Salicin der Weide wirkt schmerzlindernd, fiebersenkend. Früher wurde aus der getrockneten Rinde der Weide Tee aufgebrüht.

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