Über Elfen
Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Im Reich der Elfen
Es war einmal vor langer Zeit, da wussten die Menschen noch von den geheimnisvollen Wesen, die im Wald wohnen. Sie fürchteten sich bei Dunkelheit und entdeckten hinter den Bäumen Gnome und Wichtel. Sie sahen Baumgeister hinter den Blättern und schritten achtsam und eilig durch dieses Reich, das von geheimnisvollen Mächten bewohnt war. Sie blickten in dunkle Gewässer und dachten an die Wesen des Wassers und manchmal durchlief sie ein leiser Schauer, sie hielten Abstand vom Ufer, denn in den Tiefen hausten Wassergeister. Diese Welt der Elfen und Naturwesen war dunkel – es herrschte Angst und die Natur selbst war eine Bedrohung.
So kam es, dass die Wälder gerodet wurden, die ältesten und mächtigsten Bäume gefällt und die Flüsse begradigt wurden. Aus heiligen Orten und Bergen wurden Kiesgruben, die Erde ihrer Schätze beraubt und ihr Gesicht verändert – die Natur entweiht und ihrer Geheimnisse beraubt. Die Kraft, die vielen Menschen Angst machte, sollte vernichtet werden. Was viele Menschen nicht verstehen konnten, war für sie hässlich und wertlos.
Doch die Welt der Naturwesen ist nicht dunkel – es ist nur so, dass noch nicht alle Menschen das Licht sehen können. Doch die Zeiten haben sich geändert. Immer mehr Menschen erkennen die Wahrheit, sehen die Wirklichkeit und lassen sich nicht mehr blenden. Wie ein Strahl hellster Erkenntnis wird das Licht immer heller und erleuchtet die Dunkelheit. Das Licht lässt sich nicht besiegen, man kann ihm nicht die Kraft nehmen, da seine Kraft ohne Anfang und ohne Ende ist. Es ist, es war und es wird immer sein.
Wer heute Blumen im Tau entdeckt, die Schönheit in der winzigsten Blüte, die Ewigkeit in den Wipfeln der ältesten Bäume, die Ruhe und Stille am Ufer von Bächen und Seen, der findet den Weg zurück zum Ursprung. Den Weg zu einer Welt, an die immer mehr Menschen glauben.
Wir laden Euch ein durch einen poetischen Spaziergang zu Orten, an denen die Energie der Naturwesen zu spüren ist. Solche Orte gibt es überall – in allen Ländern, im kleinsten Dorf oder in der größten Stadt. Überall findet man solche besonderen Plätze – man muss sich nur auf die Suche machen und die Welt einmal mit anderen Augen betrachten. Sucht nach diesen Orten, dann wird das Licht wieder auf diese Erde zurückkehren.

Wie kann ich die Elfen finden?
Immer wieder bekomme ich Mails, in denen Besucher meiner Seite diese Frage stellen. Alle teilen eine Erfahrung: Sie halten sich gerne in der Natur auf und haben dort oft das Gefühl die Gegenwart der Elfen zu spüren...
Ja, die Elfen wollen natürlich nicht von uns entdeckt werden – aber sie beobachten uns bei unseren Spaziergängen und unsere Intuition sagt uns: Da ist doch irgendetwas, ich bin nicht alleine... Aber trotzdem ist da plötzlich diese Ungewissheit und die alles beherrschende Frage: Gibt es die Elfen wirklich? Wie kann ich sie sehen? Da ist plötzlich dieser Wunsch einen Beweis zu haben...
Viele ahnen, wer sie beobachtet, sie spüren die Gegenwart der Anderswelt, der feinstofflichen Welt und dann stellen sie die Frage: Wie kann ich die Elfen finden, wie kann ich sie sehen... Letztendlich wissen wir, dass sie da sind und dass wir sie wahrnehmen in einem Moment, in dem sich der Schleier zwischen unser beider Welten lichtet. Ein Moment in dem die Zeit still steht, ein Augenblick, der uns über die Normalität und Schwere unseres Daseins hinweghebt. Ein Augenblick, in dem Leichtigkeit und Freude uns durchströmen und in dem wir das helle Klingen vom Lachen der Elfen hören. Ja, hier treffen Gegensätze aufeinander: Die Welt der Elfen und Naturwesen hasst Beweise – Beweise widersprechen ihrer Natur... Und wir Menschen lieben Beweise, denn so wissen auch alle anderen, dass wir recht haben und keine „Spinner“ sind und dass wir uns selbst vertrauen können. Der Weg in die Welt der Naturwesen finden wir nicht durch Beweise, sondern durch den Glauben, durch das Vertrauen in uns und in die Natur, durch Einfühlsamkeit und Sensibilität.
Die Naturwesen sind da, wenn der Wind durch Gräser streift, wenn das Wasser von Seen klar wie ein Spiegel vor uns liegt, wenn die Bäche murmelnd über Steine fließen, wenn sich die Wipfel der Bäume wiegen und das Laub rauscht, wenn wir in die Augen der Tiere blicken, wenn wir die Welt um uns vergessen, in uns selbst versunken sind, ganz bewusst und gewahr unseres Selbst. Das ist der Moment, in dem die Grenze zwischen den Welten dünner wird, in dem ein Lachen zu uns hindurchdringst, sich im Wasser der Bäche plötzlich Nymphen zeigen und die Devas ihre Gesichter in den Bäumen und Blumen heben und uns anblicken....
Wie kann ich nun Kontakt zu den Elfen und Naturwesen bekommen? Vertraue Deinen Empfindungen und glaube an Dich und Dein Gefühl, gehe aufmerksam durch die Natur, sei einfühlsam, halte dich viel in der Natur auf, sei kreativ (zum Beispiel viel Lesen, Malen, oder Geschichten schreiben) und verliere nie Deine Fantasie - auf diesem Weg wirst Du die Elfen finden...
Schaffe Orte der Kraft in Deinem Garten oder in Deiner Wohnung und lade die Naturwesen ein:
Kraftorte sind meist ein Anziehungspunkt für Touristen, und über ihre Grenzen hinaus weltbekannt, aber es gibt auch Orte, die wir selbst beleben könne. Und wo wäre ein Kraftort schöner, als im eigenen Garten? Indem wir uns einen schönen Platz bewusst auswählen – unseren Lieblingsplatz, eine Ecke des Gartens, in der wir uns besonders gerne aufhalten, haben wir schon den ersten Schritt getan. Je häufiger wir hier nun ein Gebet sprechen und Gedanken der Liebe, der Freude und des Dankes fassen, desto mehr Kraft gewinnt dieser Ort. Um die Besonderheit und Bedeutung dieses Ortes sichtbar zu machen, können wir einen Baum pflanzen, schöne Steine aufschichten, einen Brunnen anlegen oder eine Buddha oder Engelfigur aufstellen. Immer wenn wir hier verweilen werden wir uns der Wunder der Schöpfung bewusst, hier können wir im Frieden mit uns selbst sein und alles loslassen. Wir erkennen, dass es eine höhere Kraft gibt.
Wer keinen Garten hat, der kann dies auch in seiner Wohnung tun: Einen schönen Kristall, ein Räucherritual, eine Kerze und Dinge, die wir auf unseren Spaziergängen in der Natur gesammelt haben (zum Beispiel einen glatten Flusskiesel). So ist uns der Zauber und das Wunder der Natur immer bewusst: wir denken daran und sind uns immer bewusst, wenn wir diesen Ort sehen – und so fühlen wir auch, wie unsere Verbindung zur Natur wächst. Je stärker wir der Natur verbunden sind, desto näher stehen uns die Feen, Elfen und Naturwesen....
Wenn ihr den Naturwesen begegnen wollt, so gibt es keine Wegbeschreibung, wo ihr sie finden könnt – aber es gibt Plätze an denen sie gerne verweilen: Bei alten Bäumen, in Blumenwiesen, an Quellen und Flüssen – sie lieben die ruhigen Orte, an denen sie unter sich sind... Ob sie sich zeigen ist ihre Entscheidung, es ist ein Geschenk und es kommt selten vor. Es gibt keine Regeln und es gibt keine Anweisung um „Elfen zu finden“: Grundvoraussetzung sind jedoch Glaube, Liebe, Toleranz, Offenheit und ein reines Herz – so erzählen uns die Sagen und die Märchen – und in ihnen steckt ganz viel Wahrheit. Begeben wir uns also auf die Suche.
Aber vergesst dabei nicht das Wichtigste: Wenn wir nicht daran glauben, dann kann es nicht wahr werden....

Eine Einladung in das Reich der Elfen...
Ich liebe Spaziergänge über die Heide - es gibt so viele Orte, die Kraft ausstrahlen und die eine ganz besondere Schwingung haben... jeder dieser Orte hat seine Besonderheit und seine Wesen, die ihn beseelen... Am Rande der Heide wurde im Sommer von Königskerzen angezogen, die dort einsam aus der Höhe ragten... Der Boden war sandig und bedeckt mit duftendem Thymian... und plötzlich sehe ich diese kleine wundervolle Höhle - so ein wundervoll geschmückter Eingang, der in das Reich der Naturwesen führt... wir erhalten so viele Zeichen und Einladungen ihnen zuzuhören und zu folgen... wir müssen uns nur von unserer Intuition führen lassen und auf unsere innere Stimme achten... Einfach die Schönheit und das Wundervolle im Alltag sehen, die Dinge mit liebevollen Augen betrachten und schon öffnet sich eine Türe in eine andere Welt.
Text und Bild von Lisa-Anna-Maria
Gedanken über die Naturwesen
"Immer schön die Augen offenhalten und das Licht
und die Kraft der Naturwesen in dein Herz lassen"
- Lisa-Anna-Maria –
Ich würde sie sehr gerne sehen, wenn es sie wirklich gibt. Ich bin im Inneren überzeugt, doch ich weiß nicht, warum. Es ist so ein Gefühl.
Ich gehe furchtbar gerne im Wald spazieren und wenn die Sonnenstrahlen durch die Blätter scheinen und die Schatten wild auf dem Waldboden tanzen, dann habe ich immer Lust mit zu tanzen. Oder, wenn ich auf meinem Lieblingsbaum sitze, dann kann ich furchtbar gut Gedichte und fantasievolle Geschichten schreiben. Aber auch einfach träumen und den Gedanken freien Lauf lassen, mich von irgendetwas Unsichtbarem tragen lassen...
Vielleicht verstehst du ja was ich meine. Wenn ich dort sitze, vor allem im Frühling oder Sommer, wenn das Blätterwerk dicht und wunderbar grün leuchtet, dann habe ich oft das Gefühl, dass da irgendetwas ist, ich kann es nicht erklären, doch ich weiß irgendwie, dass da etwas ist. Ich würde es gerne sehen oder anfassen aber ich erreiche es nicht, wie durch einen Nebel, den man nicht/noch nicht durchdringen kann.
Das Übernatürliche, was man vielleicht nie sieht – man spürt es doch, man nimmt es mit dem Unterbewusstsein wahr, versucht es zu verstehen, zu spüren, zu deuten oder sich einfach nur wohl zu fühlen und sich verzaubern zu lassen...

Vielen Dank an Lisa-Anna-Maria für diese wunderschönen und einfühlsamen Gedanken, die uns der Welt der Naturwesen wieder ein Stückchen näher bringen.
Copyright Bild Anke Junginger
Copyright Text Adrian (Vielen Dank für die Einsendung und Erlaubnis zur Veröffentlichung)
Eine Elfenbegegnung
Elfenbegegnung an einer Bergquelle
Hi, ich heiße Adrian, bin 18 Jahre alt und komme aus Hildesheim ursprünglich aber aus Kiel.
Ich schreibe, weil ich wahrscheinlich ein Erlebnis mit Elfen hatte. Genau weiß ich es nicht, aber ich glaube fest daran, dass es ein Elf war.
Darum würde ich gerne Ihnen oder euch die Geschichte meiner Begegnung mit dem Elfen erzählen. Es passierte an einem Ort im Südosten von Polen. Ich und meine Familie verbrachten oft unsere Sommerzeit in Polen in unserem Ferienhaus. An dem Ort wo wir waren, gibt es Berge, Wälder und einen Fluss. Dort leben noch immer viele wilde Tiere, von Schlangen bis zu Wildschweinen, Füchsen und sogar Wölfen. Unser Haus war sehr nah am Fluss gebaut worden.
Ich war damals noch sehr klein, aber hatte sehr viel Mut mich Herausforderungen zu stellen. Mein Ziel war es, den Berg, der gleich hinter dem Fluss war ganz alleine zu meistern und eines Tages machte ich mich auf den Weg. Ca. drei bis vier Stunden habe ich gebraucht den ganzen Weg bis nach ganz oben zu schaffen.
Eine lange Zeit verbrachte ich da oben. Ich bewunderte die Schönheit der Natur, schon damals liebte ich es sehr.
Irgendwann wurde es sehr spät und ich wusste, dass ich mich langsam auf den Weg machen sollte. Ich bin ein kleines Stück nach unten gelaufen, doch nach kurzer Zeit merkte ich, dass ich mich verlaufen habe. Ich irrte hin und her, ohne wirklich ein Ziel zu haben. Ich bekam Angst, konnte niemanden nach dem Weg fragen und irgendwann wurde es dazu noch langsam dunkel. Ich dachte wirklich, dass ich es nicht mehr nach Hause schaffen würde. Doch ich ging immer weiter und immer weiter, ich konnte und wollte nicht aufgeben. Irgendwann verschwand meine Kraft, auf einem Baumstamm sitzend überlegte ich, wie ich es noch nach Hause schaffen könnte. Doch dann bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Ich begann zu weinen, bis ich auf einmal dieses Licht sah. Verwundert schaute ich auf das Licht. Ich fragte mich, was das sei.
Ich beschloss zum Licht hin zu gehen, doch als ich versuchte es zu erreichen, ging das Licht immer weiter zurück. Es war so, als ob es mir etwas zeigen wolle, also ging ich dem Licht nach. Es führte mich zu einer Bergquelle die aus dem Boden kam. Ich wusste schon damals, dass Wasser, das aus dem Boden kommt, immer zum Fluss führt. Als ich runter auf die Quelle schaute und dann schließlich nach oben, war das Licht wieder weg. Noch immer fragte ich mich, was ich gesehen hatte und ging dem Wasser nach. Irgendwann erreichte ich den Fluss, von da fand ich wieder nach Hause.
Diese Geschichte, die ich erzählt habe, ist auch wirklich wahr, nur ich traute mich lange nicht zu erzählen was ich gesehen habe. Ich dachte die Leute würden mich dann für sehr verrückt halten.
Zudem möchte ich noch sagen, dass ich mich schon seit meiner Kindheit mit Elfen beschäftigt habe. Ich finde diese Wesen sehr interessant und halte sie nicht nur für eine Fantasie. Und mit meinem Wissen und mit dem was ich hier über die Elfen auf der Seite gelesen habe, bin ich mir jetzt sicher einen Elf gesehen zu haben.
Ich hoffe nur ihnen irgendwann noch mal zu begegnen.





