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Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Gibt es Elfen wirklich?

 

Gibt es Elfen wirklich?

„Du glaubst also an Elfen?“ „- Ja, sonst könnte ich sie ja nicht sehen.“ „Warum habe ich keine Elfen gesehen?“ „Weil die Erwachsenen nicht wissen, wie man an sie glauben muss.“

 

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Dieses Zwiegespräch stammt aus dem Film „Fremde Wesen – Zauber der Elfen“, der 1998 ausgezeichnet wurde. Ein wundervoller Film (nicht nur für Kinder), den wir allen Elfenfreunden sehr ans Herz legen. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, die in England spielt. Er schildert die Begegnung zweier Mädchen mit den Elfen zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Als es den Mädchen gelang Fotografien von den Elfen zu machen, zog der Fall sehr viel Aufmerksamkeit auf sich.

Schon damals galt es als merkwürdig, wenn man von Begegnungen mit den Elfen oder den Engeln sprach. Oft folgten seltsame Blicke und dann schwieg man vielleicht doch lieber. Nun ja, aber dann gibt es auch noch andere Menschen: Menschen die offen sind, die an Wunder glauben und die wissen, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde. Und von diesen Menschen gibt es immer mehr. Auch heute noch überlegen wir es uns gut und schweigen lieber, wenn wir eine Begegnung mit den Elfen oder Engeln hatten. Aber ganz ehrlich, wagt man es und erzählt seine Geschichte doch, auch wenn sie noch so unglaublich klingt, dann trifft man immer mehr Menschen, deren Augen zu leuchten beginnen und die gebannt zuhören. Und dann erzählen sie uns ihre Geschichte...

 

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Und wenn man in die Vergangenheit blickt, findet man häufig Hinweise auf die Elfen und Naturwesen. Und die Quellen sind ernst zunehmen. Der irische Schriftsteller und Poet William Butler Yeats, der 1923 sogar mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, war sehr an allem Mystischen interessiert. Und so bekennt er ganz offen seine Liebe zu den geheimnisvollen Wesen, die er sogar das "göttliche Volk" nennt. In seinem Werk Celtic Twilight, aus dem Jahre 1893, ist auf den Seiten 106-108, über den verzauberten Wald zu lesen: "Wenn ich im Wald bin, glaube ich ganz fest daran, dass die gesamte Natur dort voll von Wesen ist, die wir nicht sehen können. Manche von ihnen sind hässlich und grotesk, einige sind böse und töricht, aber sehr viele sind schöner als alles, was wir jemals gesehen haben. Und sie sind nicht weit von uns entfernt, wenn wir an ruhigen und schönen Orten spazieren. Schon als kleiner Junge, auf Waldspaziergängen, hatte ich immer das Gefühl, dass jederzeit etwas oder Jemand vor mir auftauchen würde, etwas, nachdem ich schon sehr lange auf der Suche war, ohne zu wissen, nach was ich eigentlich suchte. Und heute durchforsche ich manchmal jeden Schlupfwinkel eines Dickichts mit vorsichtigen Schritten, so tief ist diese Vorstellung in mir verwurzelt." William Butler Yeats glaubte daran, dass die Schönheit der Natur, der Weg aus unserer Verstrickung sei, aus dem Netz, dass uns seit unserer Geburt umfängt. Er sagt weiter "Ich glaube, wenn ich diese ganze Beweisführung – ein Gestrüpp aus Worten - hinter mit lasse, dass sie da sind, das göttliche Volk. Denn nur wir, die wir weder einfache Menschen noch von Weisheit sind, haben sie verleugnet, und doch haben sie die einfachen Menschen zu allen Zeiten und die Weisen der Antike gesehen und sogar mit ihnen gesprochen. Ganz in unserer Nähe, leben sie ihr leidenschaftliches Leben und ich glaube, dass wir unter ihnen sind, sobald wir sterben, dazu müssen wir uns nur ein einfaches aber leidenschaftliches Wesen bewahren. Vielleicht führt uns der Tod sogar in eine Welt der Romantik, so dass wir eines Tages zwischen dunstigen Hügeln Drachen bekämpfen. Oder wir kommen dorthin, wo die Romantik begann und wo wir nur eine Vorahnung und blasse Bilder davon haben, welche Untaten die Menschen einst begehen." Zitat aus William Butler Yeats in Celtic Twilight, 1893, S. 106-108, Übersetzung, Anke Junginger.

 

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Und heute? So viele Jahre später sind wir in einem neuen Zeitalter angekommen. Und wir fragen uns immer noch: Gibt es Elfen, Feen und Naturwesen wirklich? Und auch heute gibt es viele Menschen, die ganz fest daran glauben. Das ist unsere Chance, das versunkene Avalon zurückzuholen, die Elfen wieder in der Natur zu entdecken und die Anwesenheit der Engel wieder zu spüren. Glaubt Ihr auch an Elfen? Dann erzählt Eure Geschichte und tragt so dazu bei, dass der Zauber der Elfen und die Kraft der Engel wieder in unser Bewusstsein rückt...

Schickt uns Eure Geschichte, wir veröffentlichen sie gerne auf unserer Seite - lasst Andere an Eurem Erlebnis teilhaben.

Und wie ist das denn nun? Gibt es Elfen wirklich? Dazu nur so viel: Wenn wir auf unser Herz hören und in unser Inneres blicken, dann finden wir dort die Wahrheit - wir müssen uns dazu nur selbst vertrauen und an uns selbst glauben... Wenn Ihr auf Euer Herz hört, dann wisst Ihr es - dazu bedarf es nur einem Moment der Ruhe und der Stille. Ihr alleine kennt die Antwort, sie liegt tief in Eurem Inneren.

Noch immer nicht überzeugt? Nun ja, wer kritisch ist und nicht alles glaubt, gerne hinterfragt und neugierig ist, ist eigentlich selbst eine kleine Elfe oder ein Elf und so bleibt mir nur ein letzter Satz:

Immer ganz fest an das glauben, was wir uns in unseren Träumen wünschen, wir müssen uns einfach vorstellen alles wäre wahr - wer weiß, dann geschehen vielleicht Wunder!

 

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Komm, wir gehen Hand in Hand in das geheimnisvolle Land,
wo Elfen spielen, wo Tiere sprechen -
wo Herzen voll Freude, anstatt dass sie brechen,
wo Wunder ganz alltäglich sind,
wo wir Menschen noch Menschen sind...

Elfengedicht: Anke Junginger

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Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Einsames Gehöft

 

Elfen in Haus und Hof – Verborgenes Wirken im Guten Wer kennt Master Dobbs?

Master Dobbs? Naja, ein bisschen bekannt kommt einem das schon vor – zumindest „Harry Potter“ Leser werden da wohl gleich an Dobby denken... und so falsch liegen sie dabei gar nicht... Denn einst glaubte man auch daran, Elfen in Haus und Hof anzutreffen und nicht nur in der Natur. In England nannte man Elfen, die im Haushalt helfen „Dobbs“ oder „Master Dobbs“... tatkräftig und fleißig unterstützen sie die Menschen.

Aus den alten Erzählungen über Elfen geht hervor, dass man sie lieber nicht stören sollte, weder bei der Arbeit, noch beim Tanz. Das kleine Volk bleibt lieber unbeobachtet und wer den Elfen begegnet, der sollte sich zurückhalten, denn manchmal könnten sie etwas verstimmt reagieren, wenn man sie überrascht. Man erzählt sich viel von der Hilfe der Elfen: Dass sie die Hausarbeit erledigen, das Korn dreschen oder die Pferde armer Bauern mit bestem Hafer füttern – aber immer heimlich und leise... Ja, und wer nun die Elfen unerwartet erblickte und dann vielleicht noch über sie lachte, dem erging es meist schlecht. Oft resultierte der Versuch herauszufinden, was des Nachts passierte und wer für die Hilfe in Haus und Hof zuständig war mit dem Verschwinden der kleinen Wesen...

Auch der Dank der Menschen wurde laut einigen Erzählungen nicht gewürdigt... Ein Bauer hinterlegte für einen fleißigen Hauselfen einen neuen Hut, doch als dieser ihn fand rief er entzückt, dass er nun keine guten Taten mehr vollbringen wolle und verschwand. Wer das gute Wirken des Kleinen Volkes in Haus und Hof bewahren will, der sollte sich also nicht auf die Lauer legen und das Geheimnis lüften wollen, vielmehr empfiehlt es sich ein Schälchen Milch, ein Gläschen Wein oder etwas Nahrung für die fleißigen Helfer und Hausgeister als kleine Opfergabe hinzustellen.

 

Quelle und weiterführende Literatur: T.F. Thiselton Dyer, Folk-lore of Plants, 1889.

 

 

Copyright Einleitung und Elfenbild Anke Junginger

Kinder, Elfen, Gesang und Tanz....

 

Häufig haben Kinder „unsichtbare“ Freunde, die sie mit Namen benennen... und die Erwachsenen schütteln oft ungläubig den Kopf...

Kinder haben auf ganz natürliche Weise eine starke Verbindung in das Reich der Engel, Elfen und Naturwesen und wir sollten diesen Kontakt fördern, dafür sorgen, dass sie nicht „vergessen“, wie wir Erwachsenen es oft schon getan haben... Wir sollten ihnen lernen bewusst mit der Natur und ihren Wesen umzugehen – im Gegenzug sollten wir Erwachsenen wieder mit anderen Augen zu sehen und so den Zugang in die geheimnisvolle Elfenwelt finden.

Wir sollten die Kreativität der Kinder fördern, ihnen bunte Stifte zum Malen geben, sie Steine sammeln lassen, ihnen die Welt der Pflanzen und Tiere nahe bringen. Auch Gesang und Tanz eignen sich, die Phantasie anzuregen.

Eine sehr schöne Idee ist ein Kreistanz mit einer Gruppe von Kindern. Nach und nach schließt sich immer ein Kind mehr dem Tanz an, bis alle einen Kreis bilden:

Elfentanz

 

Ringelblümchenstrümpfchenelfentanz

Seht, eine Elfe tanzt allein
am Weiher nachts im Mondenschein.
Eins-zwei-drei-vier-fünf...
in Ringelblümchenstrümpf,
sechs-sieben-acht-neun-zehn...
kann sie sich hurtig drehn
von elf bis zwölf.
Hmmm, hmmm,hmmm,hmmm.
Dann bleibt die Elfe stehn,
verschnauft und lauscht
und schaut sich um:
Tanzt da nicht noch jemand herum?

 

Zwei Elfen tanzen,
zart und fein,
am Weiher nachts im Mondenschein:
Eins-zwei-drei-vier-fünf...
in Ringelblümchenstrümpf,
sechs-sieben-acht-neun-zehn...
wie sie sich hurtig drehn
von elf bis zwölf.
Dann bleiben beide stehn,
verschnaufen, lauschen,
schaun sich um: Tanzt da nicht noch jemand herum?

 

Drei Elfen tanzen, zart und fein,
am Weiher nachts im Mondenschein:
Eins-zwei-drei-vier-fünf...
in Ringelblümchenstrümpf,
sechs-sieben-acht-neun-zehn...
wie sie sich hurtig drehn
von elf bis zwölf.
Dann bleiben alle stehn,
verschnaufen, lauschen,
schaun sich um:
Tanzt da nicht noch jemand herum?

 

Vier Elfen tanzen...

 

Das fröhliche Elfenlied, das Kinder zum Kreistanz einlädt stammt von dem Kinderliedermacher Chris Reinhard. Wer Freude daran hat, der findet mehr zu Elfentanz und Elfenklang unter www.chrisreinhard.de

 

 

Fee Dorothee

Fee Dorothee vom Lotussee hebt
hokus-pokus ihren Zeh:
Schon schwenken Schwäne ihren Tanz.
Rohrdommeln trommeln: Auf zum Tanz!

 

Fee Dorothee vom Lotussee hebt
hokus-pokus ihren Zeh:
Schon staksen Störche, ohne Halt,
durch des Froschkönigs Wasserwald.

 

Fee Dorothee vom Lotussee
hebt hokus-pokus ihren Zeh:
Schon schwebt Libella Lilienkron
sich auf den lila Lotusthron.

 

Fee Dorothee vom Lotussee
hebt hokus-pokus ihren Zeh:
Schon schnürt die Kröte sich im Nu
ganz ohne Knöterich die Schuh.

 

Fee Dorothee vom Lotussee
hebt hokus-pokus ihren Zeh:
Schon schaukeln Haubentaucher froh
zur Abwechslung mal auf den Po.

 

- Elfenlied von Chris Reinhard - Vielen Dank an Chris für die schönen Elfenlieder!

 

Von Chris gibt es immer Neues: Elfenlieder und Elfenmärchen, wir begegnen Drachen und Löwen, Flussgeistern, Kobolden, der Kugelhexe oder der Feuerfee. Durch den Träumewald geht es ans andere Ende der Wirklichkeit - hier liegt eine Welt voller Musik und Zauber, voller Magie und Träume, im Tanz fassen wir uns an den Händen und springen über alle Hindernisse hinein in das Reich Freiheit!

Bei Interese zu Vorführungen und Veranstaltungen bitte einfach an Chris Reinhard wenden.

Eine wundervolle Theateraufführung ist zum Beispiel:

Der goldene Baum Troll Kolleboll’s Abenteuer im Elfenwald

Ein Theaterstück für Kinder ab 3 Jahre mit der Spielgruppe ZAUBERSTERNE, Jehanne Boka, Gisa Mierke, Karin Lorentz & Chris Reinhard

www.chrisreinhard.de

 

 

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