Über Elfen
Copyright Text und Bilder Anke Junginger
Spaziergänge mit Kindern
Kinder haben eine sehr starke Anbindung an das Reich der Feen und Elfen. Meist wird ihnen der gute Kontakt zu den Naturwesen „aberzogen“. Die Phantasie und die Kreativität sind jedoch das Wertvollste, das wir Menschen besitzen. Alle Eltern sollten ihren Kindern die Wunder der Natur zeigen und in kleinen Erlebnisausflügen spannend nahe bringen.

Es gibt viele Möglichkeiten aus einem langweiligen Spaziergang mit den Eltern ein kleines Abenteuer zu gestalten. Man kann zum Beispiel kleine Überraschungen verstecken, die die Kinder dann finden und im Wald Ausschau nach den Naturwesen halten. Viele Kinder lieben Mineralien und freuen sich über kleine bunte Steine wie Rosenquarz, Bergkristall, etc. Diese Steine sind nicht sehr teuer und so kann man Kindern spielerisch Wissen über das Reich der Mineralien vermitteln. Sie werden erstaunt sein, wie sehr sich Kinder zu diesen Schätzen der Natur hingezogen fühlen!
Wer kennt heute noch die verschiedenen Bäume und Pflanzen? Lernt Euren Kindern wieder die Namen der Blumen, Pflanzen und Bäume. Betrachtet die verschiedenen Formen der Blätter und nehmt das bunte Herbstlaub mit nach Hause um damit die Fenster zu schmücken.
Steine sind kraftvolle Begleiter, sucht nach schönen Steinen: glatt, rund oder mit besonderen Mustern. Federn sind Geschenke der Vögel. Sie unterstützen viele Schamanen bei der Arbeit und sind gute Energieträger. Tannenzapfen werden mit Goldfarbe zu kleinen Kunstwerken und aus leeren bemalten Schneckenhäusern kann man hübsche Mobiles basteln. Sucht auf dem Waldboden nach kleinen Ästen, aus denen ihr Zauberstäbe herstellen könnt – sie tragen die Kraft und Magie der Bäume noch immer in sich.

Lasst für alles, das ihr aus der Natur mit nach Hause nehmt kleine Geschenke zurück, zum Beispiel Sonnenblumenkerne. Die Naturwesen und Tiere werden es Euch danken!
Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Nachtwanderung durch den Wald. Bei Einbruch der Dunkelheit werden Tiere aktiv, die man tagsüber nicht sieht. Zum Beispiel Fledermäuse, die geflügelten Lieblingstiere der Erdgeister. Wer gemeinsam mit Kindern etwas ganz zauberhaftes sehen will, der kann in den milden Mittsommernächten im Wald Glühwürmchen beobachten. Von Juni bis Juli sieht man dann kleine grüne Lichtpunkte über den Waldboden und durch das Gebüsch schweben. So manche Waldelfe wird zu dieser Zeit schnell mit einem Glühwürmchen verwechselt – also ganz genau hinsehen!
Copyright Text und Bilder Anke Junginger
Was man tun und lassen sollte, wenn man Feen und Elfen begegnet:
Erzürne niemals eine Fee oder eine Elfe und gehe auf ihre Vorschläge ein, wenn sie eine Bitte an Dich richtet. Meist zeigen sie sich dafür dankbar und man kann dann harmonisch mit ihnen zusammenleben. Sie zeigen sich gegenüber den Menschen hilfreich und freundlich, aber sei nie berechnend, wenn Du diesen Wesen begegnest, denn sie sind es auch nicht.
Vermeide es, eine Fee oder eine Elfe zu ärgern. Behandle die Tiere und die Natur mit Respekt und Achtung. Räume alle spitzen Gegenstände aus Eisen und Stahl auf und vermeide diese Materialien so gut es geht, denn die Naturwesen fühlen sich sehr unwohl damit.
Lasse den Feen und Elfen eine kleine Gabe von der Ernte im Garten, zum Beispiel einen Apfel. Sie lieben es auch, wenn man ihnen winzige Gläschen mit Rotwein in den Garten stellt. Kleine Opfergaben erhalten also die Freundschaft – so ist es ja auch bei uns Menschen. Hoch in der Gunst stehen dabei Milch, Bier und Weißbrot.
Feen und Elfen lieben Orte, an denen viele duftende Pflanzen, Kräuter und Gewürze gedeihen. Wer einen kleinen Kräutergarten anlegt, der lockt die Pflanzendevas und Blumenelfen an und bietet ihnen eine neue Heimat, die sie gerne annehmen. Gestaltet man Gärten natürlich, mit unterschiedlichen Pflanzen und kleinen Verstecken, so fühlen sie sich wohl und bringen den Menschen Dankbarkeit entgegen. Unsere Gärten, egal wie klein, können zu einem Paradies für Naturwesen werden – es liegt in Eurer Hand!
Wenn man sich in Feen- und Elfenland befindet, im Wald oder an anderen schönen Orten der Natur, dann sollte man sich leise verhalten, denn sie verabscheuen Lärm. Sie sehen die Natur als einen heiligen Ort der Kraft – ähnlich unseren Kathedralen und dort spazieren wir ja auch nicht laut pfeifend durch die Bankreihen.
Verscheucht niemals Elfen und Feen, denn sie kehren nie wieder, wenn sie einmal fort sind. Breche niemals ein Versprechen, das du ihnen gegeben hast. Wer ehrlich ist und reinen Herzens, den schätzen die Feen und Elfen.
Copyright Text und Bilder Anke Junginger
Was Elfen lieben
Elfen lieben es zu sanfter Musik zu tanzen und zu singen, vor allem im Mondlicht. Die walisischen Feen lieben zum Beispiel Harfenklang.
Die Elfen und Feen baden gerne in den klaren Seen, Flüssen und Quellen der Natur. Sie lieben die Natur und die Tiere, die unter ihrem Schutz stehen. Sie kennen die Heilwirkungen der Kräuter, Pflanzen und Bäume. Die Elfen und Feen lieben Blumen: vor allem Glockenblumen, Thymian, Eisenkraut, Rosen, Mohn, Farn. Man kennt die Blumenelfen und Blumenfeen auch als Pflanzendevas, die oft die Farben „ihrer“ Blume annehmen.
Funkelnde Kristalle und Steine finden Feen und Elfen faszinierend. Elfen und Feen lieben generell alles was funkelt, glitzert und gut duftet (zum Beispiel edles Räucherwerk aus Harz und Kräutern) sowie zarte Klänge. Der Stein der Elfen ist vor allem der „Elfenkristall“. So werden Bergkristalle mit zarten Rissen genannt, die bei Lichteinfall regenbogenartig schillern. Oft neigen Menschen dazu dem klaren Bergkristall den Vorzug zu geben, aber die natürlichen Bergkristalle mit Einschlüssen sind viel geheimnisvoller und mit etwas Fantasie kann man so einiges in ihnen erkennen. Haltet einmal solch einen Stein ins Sonnenlicht und es werden sich ganz neue Welten zeigen und manchmal kann man sogar die Elfe dieses Steins entdecken.
Wer Elfen begegnen will, der sollte sich mit dem umgeben, was diese Wesen so lieben: schöne Blumen und Pflanzen, sanfte Musik, feiner Duft – dies ist sehr einladend und wer nun im Herzen den ehrlichen Wunsch trägt sie zu sehen und sie willkommen heißt, den werden sie in der Regel auch besuchen...

Da unsere Sinne im Laufe der Zeit etwas getrübt sind und nicht mehr an die Begegnung mit den Naturwesen gewöhnt sind, können sie leider nur noch sehr wenige Menschen sehen. Aber die Energie verändert sich spürbar, wenn die Naturwesen in unserer Nähe sind. Wer achtsam ist, der wird dies auch spüren. Lasse den Verstand außer Acht und vertraue Deiner Intuition. Gehe in die Natur und fühle die Energie der Orte. Tanke Kraft unter den Bäumen und Du wirst immer offener für die Energien der feinstofflichen Wesen. Sei Dir bewusst, dass diese Plätze „bewohnt“ und beschützt sind von den Wesen der Natur. Nehme die Schwingungen auf, die am See, im Wald oder in den Bergen unterschiedlich sind. Suche heilige Quellen auf und spüre die Kraft. Besuche Wasserfälle und entdecke die „Hüter der Wasserfälle“ mit ihrer majestätischen kraftvollen Ausstrahlung in den herabstürzenden Wassermassen.

Die Naturwesen fühlen sich angezogen von Ritualen in der Natur, zum Beispiel Räucherritualen, Kerzenlicht und Feuer. Wer bei einem Ritual die Unterstützung der Naturwesen erbittet, der sollte sich im Gegenzug bei Ihnen bedanken. Der Dank ist unser Segen, den wir diesen Wesen schenken können und wer Segen schenkt, der erhält auch Segen. Unser aufrichtiger Dank festigt das Vertrauen zwischen den Welten und erleichtert den Kontakt mit den Naturwesen.
Copyright Text Anke Junginger
Copyright Bild Christine - vielen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung
Lichtelfen
Elfen sind wie das Licht – bunt, schillernd und voller Energie. Voller Freude und Leben – leider kann man sie jedoch nicht immer sehen. Aber wahrnehmen kann man ihre Gegenwart in der Natur immer und zu jeder Zeit.
Wer mit offenen Augen durch die Natur geht und feinfühlig ist, der weiß das ganz genau. Viele lassen den Glauben an Naturgeister, Elfen und Engel nicht zu – nicht greifbar und nicht sichtbar. Aber was war das für ein Windhauch, für ein Flüstern, ein Gefühl plötzlich nicht in diese, sondern in jene Richtung zu gehen...
Die Naturgeister leben in einer anderen Welt und für sie ist es nicht schwer die Grenzen zu überschreiten – sie sehen uns, sie weinen über Unrecht und sie wünschen sich, dass wir wieder an sie glauben.
Für uns Menschen ist es hingegen viel schwieriger die Grenzen in das Reich dieser Wesen zu überschreiten – es hindert uns: die Vernunft, unsere Gedanken, denn es kann nicht sein, was die meisten von uns nicht glauben.
Doch es ist wahr – nicht immer sehen wir sie, aber sie sind da – wie Lichterfunken schweben sie in der Luft. Wer sie sieht ist erfüllt von Freude und erkennt plötzlich, dass unsere Realität oft nur ein graues Bild der Wirklichkeit ist. Leben und Energie sind unerschöpflich – verwebt mit der Natur, eine Quelle aus der wir Kraft schöpfen. Hier finden wir neue Ideen, eine neue Sicht der Dinge, eine ungeahnte Kreativität – wir erkennen unser wahres Wesen und die Kraft, die durch die göttliche Schöpfung wirklich in uns schlummert. Verborgen, vergessen, verschüttet von den Problemen und dem Druck des Alltages.
Doch wer sich löst, sich seine eigenen Gedanken bildet, wer offen ist – der ist frei. Er erkennt die Wahrheit hinter den Dingen. Er sagt auch einmal „nein“ – selbst wenn er gegen die Masse stimmt und er sagt „doch – so ist es“ auch wenn viele ihm nicht glauben. Die Wahrheit findet sich nicht dort, wo die größte Übereinstimmung herrscht – die Wahrheit kann auch oft ganz anders sein...
Noch einmal vielen Dank an Christine für dieses wundervolle Bild voller Elfenenergie und Zauber!





