Natur
Copyright Text und Bilder Anke Junginger
Kraftorte im Wald
Mächtige Kraftorte finden wir in jedem Wald: unter Bäumen, an Seen, an Flüssen, an Quellen - verbinden wir uns mit der Kraft der Natur.
...wie schön ist's im Wald!
Denn der Wald ist mein Aufenthalt,
und die Welt hat über mich keine Gewalt....
- Friedrich Rückert, 1788-1866 -
Dieses überlieferte Gedicht zeigt deutlich, wie wir den Weg des Herzens gehen können: wir müssen nur zu unseren Wurzeln zurückkehren um unser ureigenes inneres Wissen zu erwecken - die Quelle, aus der alle Wesen schöpfen ist dieselbe. Was wir an Wissen schon immer in uns tragen ist oft verschüttet, überlagert von all den Themen, den Problemen und dem Stress des Alltags. Ein Weg uns wieder mit unser eigenen Kraft zu verbinden ist die Natur, denn sie ist der heilige Ort, an dem die Welt über uns keine Gewalt hat... Ruft Eure innere Kraft und eure Stärke zurück in Euer Leben.

Waldspaziergang
Wie Säulen von göttlicher Anmut,
strebend nach oben dem Licht entgegen
im sanften dunklen Grün geborgen,
hier gibt es kein Gestern, kein Heute, kein Morgen.
In dieser Stille liegt die Ewigkeit:
Unendlich wiederkehrend,
kein Anfang, kein Ende,
nur „Sein“....
Gedicht: Anke Junginger
Copyright Text und Bilder: Anke Junginger
Mythologie, Sagen und Legenden aus dem Reich der Pflanzen
Viele Blumen stehen im Volksglauben in engen Zusammenhang mit den Elfen. In den alten Sagen hört man immer wieder, dass die Elfen Kontrolle über bestimmte Pflanzen haben. Elfen haben auch ihre Lieblingsblumen und es ranken sich allerlei Geschichten um das Zusammenspiel, denn damals war die Natur noch eine Welt voller Zauber und die Grenzen zwischen dem Reich der Elfen und der Welt der Menschen waren fließend.
Da die Elfen und Naturwesen so eng mit dem Pflanzenreich verbunden sind, verwundert es nicht, dass die Menschen davon ausgingen, dass Blumen und Bäume unter dem Schutz des Kleinen Volkes stehen. Wer nun mehr über die Naturwesen in Erfahrung bringen wollte, der hielt sich an die alten Sagen und suchte nach einem vierblättrigen Kleeblatt. Denn, so heißt es: Der vierblättrige Klee bringt Glück und führt uns zu den Elfen...
Viele Informationen über die Pflanzen und Blumen der Elfen finden sich in folgendem Buch: T.F. Thiselton Dyer, Folk-lore of Plants, 1889.

Alraune
Christrose
Elfenblume
Farn
Fingerhut
Frauenmantel
Glockenblume
Johanniskraut
Klee
Königskerze
Kreuzkraut
Lilie
Mohn
Mistel
Nuss
Salomonssiegel
Schlüsselblume
Sternmiere
Tollkirsche
Tränendes Herz
Tulpe
Zaunwinde
Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Elfen auf den Wiesen, in den Gärten und Wäldern – Die Elfen und das Reich der Pflanzen
Es öffnet sich das Tor,
Die Zeit bleibt stehn’,
Nur wer ehrlich ist, dem wird es gut ergehn’:

Pflanzen haben eine starke Verbindung in das Reich der Elfen und Feen – und oft bilden Blumen und Pflanzen eine Brücke zwischen den Welten...
Man kennt Sagen um die geheimnisvolle Alraune und in vielen Märchen wird der Wurzel sogar Zauberkraft zugesprochen. Auch die Mistel kennt man als Zaubermittel – vor allem die Germanen sprachen der Pflanze übernatürliche Kräfte zu. Ebenso die schwarze Nieswurz, der volkstümliche Name für die Christrose – auch sie kennen wir als Zaubermittel aus alten Märchen.
Einst lauschten die Kinder Geschichten, in denen eine Nussschale den Elfen als Gefährt diente... Die Menschen betrachteten die Blüten des Fingerhuts mit anderen Augen: man dachte, dass die Elfen sie als schwingende bunte Röcke verwendeten. Die Schlüsselblume nannte man in England im Volksmund mancherorts „Elfenkelch“ und auch in Deutschland war das „Himmelsschlüsselchen“ eine Blume die Wohlstand und Glück symbolisierte. Tulpen galten als Wiegen für Elfenbabys. In England bezeichnete man Kreuzkraut und Kohlstiele als „Rösser der Elfen“ und manchmal, so erzählte man leise, nahmen die Elfen sogar Menschen mit auf ihre Reise. Nun ja, nicht immer ganz freiwillig und oft wurden die Menschen dabei mehr oder weniger gezwungen...
So hatten laut den alten Sagen die Elfen also Kontrolle über bestimmte Pflanzen und unerklärliche Dinge geschahen in der Natur... Die Natur war voller Zauber und oft verschwammen die Grenzen zwischen dem Reich der Elfen und der Welt der Menschen...

Da die Elfen und Naturwesen so eng mit dem Pflanzenreich verbunden sind, verwundert es nicht, dass die Menschen davon ausgingen, dass Blumen und Bäume unter dem Schutz des Kleinen Volkes stehen. Wer nun mehr über die Naturwesen in Erfahrung bringen wollte, der hielt sich an die alten Sagen und suchte nach einem vierblättrigen Kleeblatt. Denn, so heißt es: Der vierblättrige Klee bringt Glück und führt uns zu den Elfen...
In Deutschland und Skandinavien glaubte man, dass vor allem die Rose unter dem Schutz der Elfen und Zwerge stand. Aber auch andere Pflanzen und sogar Bäume standen unter ihrem Schutz: In England und Irland pflückte man keine Weißdornblätter, da man den Zorn der Elfen fürchtete. Man nannte die Pflanze auch Feendorn und wusste, dass die Elfen diese Bäume schützen und liebten. Vor allem alte einsame Bäume auf moorigen Grund, ein bevorzugtes Elfengebiet, wurden gemieden, denn hier galt es als besonders gefährlich den Pflanzen Blätter zu rauben. Damals wusste man auch noch, dass die Elfen vor allem gerne um Eichenbäume tanzen. In Dänemark sagt man: Wer unter einem Holunder weilt in der Mittsommernacht, der sieht um Mitternacht den Elfenkönig mit all seinem Gefolge... In Deutschland erzählte man von Zwergen, kleinen Wesen, die eng mit den Bäumen verbunden sind.
In Devonshire, in England, ließ man zum Beispiel die Echte Sternmiere blühen und rührte sie nicht an, da man die Rache der Elfen fürchtete. Es heißt die zarten weißen Blüten stehen unter dem Schutz des Elfenreiches.
Auch den Mohnblumen wurden gar magische Eigenarten zugesprochen. Sie steht in engem Zusammenhang mit dem Schlaf und dem Vergessen. Elfenmagie webt sich also auch um diese schönen zarten Blumen, die oft als Felder ganze Landstriche in intensives Rot tauchen.
Wer die Elfen sucht, der findet sie also in der Nähe von Blumen, Kräutern und Bäumen.

Eine Sage
Es gibt zahlreiche Sagen von Pflanzen und dem Elfenreich, in denen die Pflanzen das Tor öffnen und den Übergang ermöglichen. In Cornwall erzählt man sich zum Beispiel Folgendes: Eine junge Frau saß einst am Wegesrand und brach gedankenverloren einen Farnwedel, als ihr plötzlich ein Elf erscheint, dessen Frau verstorben war und der sich auf der Suche nach einer Pflegemutter befand. Als er die junge Frau fragte, ob sie sich um seinen kleinen Sohn kümmern wolle, willigte sie ein... „Für ein Jahr und einen Tag versprech’ ich zu bleiben.“ Und fortan lebte sie solange wie versprochen mit den Elfen und war für Sterbliche unsichtbar...

Zwei Welten im Gleichgewicht
In den alten Zeiten ging man achtsamer mit den Gaben der Natur um. So hat mir meine Mutter als Kind oft von meinem Urgroßvater erzählt, der vor der Apfelernte vor seinen schönen großen Baum trat, seinen Hut zog und sich verneigte, bevor er mit der Ernte begann... In den alten Zeit ließ man bei der Ernte absichtlich einige Früchte an den Apfelbäumen um die Elfen zu besänftigen und ihnen ihren Teil zuzugestehen. Damals brachte man den Elfen Geschenke dar und man wusste ganz genau was sie liebten. In Bayern banden Bauern den Kühen zum Beispiel kleine Körbchen mit Erdbeeren gefüllt zwischen die Hörner.

Feenringe, Elfentische und mehr
Und wer hat nicht schon von den Hexenringen oder Feenringen gehört... Da bei dieser Erscheinung Pilze in Kreisform wachsen, hat man sich über das Phänomen gewundert und erzählt, dass hier die Elfen des Nachts tanzen, gehört doch das Tanzen zu den Lieblingsbeschäftigungen der Elfen. Es hieß, dass man solch einen magischen Ring nicht betreten solle. Wer allerdings neun mal am ersten Tag des Neumonds um einen Feenring läuft, der kann die Feen und Elfen hören. Fliegenpilze galten übrigens als Elfentische oder Stühle.

Feine Kräuter – Die Lieblinge der Elfen
Kräuter können uns heilen, wir verwenden sie für unsere Schönheitspflege und würzen unsere Speisen. Einst galten Kräuter als heilig und vor allem Frauen besaßen ein großes Wissen der Kräuterkunde. Und damals wusste man auch noch, dass Wilder Thymian und Rosmarin zu den Lieblingspflanzen der Elfen zählen.
So wie heute immer weniger an Feen, Elfen und Naturwesen geglaubt wird, schwindet auch das alte Wissen über heilige Kräuter und Bäume. Und damit hält auch die Langeweile Einzug... Lieber Fernsehen als Lesen, lieber Computerspiele als Wälder zu erkunden. Der Wandel der Zeit ist jedoch zu einseitig und der verlorene Zauber reißt eine schmerzende Wunde in diese Welt. Wo bleiben dabei unsere Fantasie, unsere Kreativität, unsere Intuition und unsere Herzenswärme?
Wilder Thymian
Auch die feinen duftenden Kräuter zählen zu den Lieblingen der Elfen – Kräuter schenken Heilung, die richtige Würze und Aroma. In den alten Zeiten waren Kräuter heilig – sie nehmen eine ganz besondere Stellung im Reich der Pflanzen ein. So heißt es in den alten Sagen und Mythen, dass vor allem der Wilde Thymian und der Rosmarin zu den Lieblingspflanzen der Elfen zählen.
Quelle und weiterführende Literatur: T.F. Thiselton Dyer, Folk-lore of Plants, 1889.
Copyright Text Anke Junginger, Bilder Erich Urban
Naturnahe Gärten – kleine Paradiese und Oasen für Vögel
Auf einer Seite über Elfen und Naturwesen muss man sich auch Gedanken über das kleine Himmelsvolk machen: Vögel bringen Leben in unsere Gärten, sie vernichten Schädlinge und schenken Freude. Was wäre ein Morgen im Garten ohne das fröhliche Gezwitscher: Gute Laune pur und das schon so früh. Das steckt an! Und schon blickt man zum Himmel, man sucht die Bäume und Sträucher ab und versucht die kleinen Frühaufsteher zu entdecken. Es klingt so unbeschwert und schlechte Laune verfliegt sofort!
Aber leider wird es in vielen Gärten immer stiller – das geht ganz langsam, oft nimmt man es erst nach Jahren wahr. In meiner Kindheit haben sich im Winter viele Vögel am Futterhäuschen getummelt – heute freut man sich, wenn ein paar Meisen gelegentlich vorbeikommen. Ich habe es erst gar nicht bewusst wahrgenommen, aber es sind immer weniger geworden... So habe ich mich gefragt woran das wohl liegen kann und was man dagegen unternehmen kann...
Leider sind die meisten Gärten heute in dicht besiedelten Gebieten sehr klein und so werden bei der Gartengestaltung oft vordergründig „praktische“ Pflanzen bevorzugt. Sicher, eine Thuiahecke ist blickdicht – aber für Vögel hat sie wenig Nutzen. Weder als Nahrungslieferant, noch als geeigneter Nistplatz. Eine Hecke die nur wenigen Tieren nützt? Langweilig und uninteressant. Zugegeben Thuias sind schön, es sind ja auch Lebensbäume – einer oder zwei sehen in Gärten auch schön aus. Es ist einfach wie immer im Leben: Die Vielfalt ist eine Bereicherung! Wer Leben in seinen Garten bringen möchte, der sollte sich für einheimische Pflanzen entscheiden. Ganz nach dem Gesichtspunkt: Welche Pflanzen schenken Vögeln und Insekten Nahrung, wo können Vögel ungestört und geschützt Nester bauen und ihre Jungen aufziehen, wo können Igel überwintern. Echsen lieben zum Beispiel die sonnigen Trockenmauern eines Steingartens, auch sollte man sich Gedanken machen, wo Kröten und Frösche Unterschlupf finden.
Wer aus seinem Garten ein kleines Paradies für Tiere gestalten möchte, der kann dies mit einfachen Mitteln erreichen. Vor allem die gefiederten kleinen Luftikusse sind allseits beliebt - wer hat nicht gerne Vögel in seinem Garten? Wie locke ich die kleinen Kerlchen also an? Am besten mit den geeigneten Pflanzen. Nicht alleine was uns gefällt macht einen Garten zu einer Wohlfühloase für Mensch und Tier – ein wichtiger Aspekt ist eher: Welche Pflanzen nützen den Tieren. Und was Tiere lieben, ist für uns Menschen auch oft viel besser als Pflanzen mit reinem Zierwert.

Vogelschutzgehölze bevorzugt
Vogelschutzgehölze sollten reine Thuiahecken in unseren Gästen ablösen – wer Vögel in seinem Garten einen passenden Lebensraum schaffen möchte, für den kommen folgende Pflanzen für Hecken in Frage:
Weißdorn (Crataegus Monogyna), Schlehdorn (Prunus Spinosa), Haselnussbäume, Pfaffenhütchen (Euonymus EuroPaea), Salweide, Eberesche (Sorbus Aucuparia), Schwarzer Holunder (Sambucus Nigra), Hainbuche, Felsenbirne (Amelanchier Laevis, Apfelbeere, Berberitze, Kornelkirsche, Liguster (Ligustrum Vulgare) oder Schneeball (Viburnum Opulus). Auch Rosenhecken sind für Vögel ein guter Schutz, sind sie doch in dem Dornengestrüpp von Hagebuttenrosen gut geschützt und sicher vor Katzen. Zum Beispiel die Hundsrose eignet sich hier sehr gut. Wer also neues Leben in seinen Garten bringen will und Spaß an der Gestaltung eines Naturgartens mit Vogelschutzgehölzen hat, der findet ausführliche Tipps und Informationen rund um dieses Thema in dem Buch „Hecken für naturnahe Gärten“ von Gregor Dietrich. Hier werden Hecken als Lebensräume für Tiere vorgestellt, auch Planung und das Anlegen der Hecken werden besprochen. Ein Buch, das ich persönlich zu diesem Thema sehr empfehlen kann.

Vögel füttern – ja oder nein? Ganzjahresfütterung contra Winterfütterung
Wem es nun gelungen ist durch die richtige Gartengestaltung Vögel anzulocken, für den stellt sich nun die nächste Frage: Was kann ich tun, damit sie sich wohlfühlen und gerne bleiben? Was ist zum Beispiel mit dem strittigen Thema „Vögel füttern“? Tatsächlich haben sich hier die Lager gespalten. Inzwischen ist bekannt, dass eine Ganzjahresfütterung den Vogeljungen nicht wie lange angenommen schadet, sondern für die Vogeleltern eher gut ist. Vor allem, wenn die natürliche Nahrung knapp ist. Wer in Großstädten oder in Flughafennähe lebt, der wird bestätigen, dass man heute kaum noch Insekten in den Wohnungen hat, auch wenn man nachts bei geöffneter Türe das Licht brennen lässt. In meiner Kindheit war das nicht so: einmal das Licht bei geöffnetem Fenster vergessen und schon haben Falter und Insekten das Zimmer in Beschlag genommen und eine ruhige Nacht unmöglich gemacht. Die Vogeleltern werden immer alles tun, um ihrem Nachwuchs die beste und auch passende Nahrung zukommen zu lassen – ob es dabei auch immer für sie selbst reicht? Ich bezweifle das nach meiner eigenen Erfahrung und Beobachtung der letzten Jahre. In Feld und Flur werden „Unkräuter“ bekämpft – Wildpflanzen werden mehr und mehr zurückgedrängt und verschwinden zunehmend. Sie sind jedoch wichtige Samenquellen. Es gibt Argumente für und gegen eine Ganzjahresfütterung – jeder sollte hier auf seine innere Stimme hören und seiner Intuition folgen. Die Natur ist so wichtig für uns Menschen und es sollte durchaus die unberührte Wildnis und Naturschutzgebiete geben, in denen sich Tiere ohne den Menschen entwickeln und leben können. Aber die Realität sieht anders aus: Wir verdrängen die Tiere mehr und mehr. Die Städte werden größer, die Gärten kleiner, die Natur schwindet. Warum sollten wir nicht versuchen, die Tiere soweit es geht wieder in unsere Nähe zu holen? Spielt es dabei wirklich eine Rolle, ob dies ihrer „natürlichen“ Lebensweise entspricht, wenn diese ohnehin durch das Eingreifen des Menschen nicht mehr möglich ist? Vögel am Futterhaus entsprechen vielleicht nicht der Idealvorstellung einiger Naturschützer – aber sie schenken unseren Kindern etwas, das wir selbst in unserer eigenen Kindheit noch als ganz normal erleben konnten. Kindern freuen sich über die gefiederten Gäste, sie können über die bunten Meisen staunen und sich über das Gezanke der Grünfinken ums Futter köstlich amüsieren. So lernen sie aus der eigenen Beobachtung und stellen fest, dass Vogelbeobachtung genauso spannend wie Computerspiele und Fernsehen sein kann. Die Verbindung zur Natur wird hergestellt – etwas das heute im Umgang mit Kindern viel zu oft vernachlässigt wird. Und auch uns Erwachsenen schenken Vögel am Futterhaus etwas von unbezahlbarem Wert: Freude!
Aber bitte nichts übereilen, denn wer sich für die für die Fütterung entscheidet, übernimmt auch Verantwortung. Bitte nur vogelgerechtes Futter, keine Essensreste vom Tisch verfüttern. Dabei immer auf Qualität achten – das Futter muss einwandfrei und hochwertig sein. Auf Sauberkeit am Futterhäuschen achten. Und zu guter Letzt: Gift hat im Garten nichts zu suchen! Ich habe selber festgestellt, dass Meisen den ganzen Tag zum Futterhaus kommen, um sich kleine Leckerbissen zu holen. Zum Dank drehen sie zwischendurch jedes Blatt im Garten um, auf der Suche nach einer saftigen Nachspeise. Schädlinge ade! Ach ja, und was die Vögel übersehen, das holen sich auch gerne Marienkäfer, Igel und Kröten. So stellt sich in ihrem Garten schnell ein ganz natürliches Gleichgewicht ein.
Wer sich für dieses Thema interessiert, der findet weiterführende Tipps und Informationen in dem Buch „Vögel füttern - aber richtig“ des Ornithologen Prof. Dr. Peter Berthold, erschienen im Kosmos Verlag. Bleibt noch zu erwähnen, dass auch die Heinz Sielmann Stiftung in der ganzjährigen Fütterung eine Möglichkeit sieht, unsere Lebensqualität zu erhalten.
Viele weitere hilfreiche und interessante Informationen, sowie Rezepte für die Herstellung von Vogelfutter finden sich auch auf der Seite www.wildvogelhilfe.org

Ein Zaunkönig hat sich für das Modell „Schöner Wohnen“ entschieden und baut sein Nest in einem Kranz aus Stroh und Kunstblüten. Der Bau geht sehr schnell von statten und es ist spannend zuzusehen: Der Eingang wurde mit zartem Moos verkleidet, die Öffnung verkleinert und alles stabilisiert. Unglaublich - ein kleines Kunstwerk.








