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Copyright Text und Bilder Anke Junginger

Über Zwerge

zwerg mit giesskanneLaut Mythologie sind Zwerge kleine menschenähnliche Wesen, die meist unter der Erde leben. Sie meiden das Sonnenlicht und bevorzugen die Dunkelheit. Das Reich der Zwerge liegt also meist im Erdinneren, durchwunden von Gängen, Höhlen und großen Hallen – prächtig und glitzernd ganz im Glanze von Edelsteinen. In der Regel sind Zwerge etwa ein Drittel so groß wie Menschen und oft fallen ihre kurzen Beine auf. Es wird oft erwähnt, dass sie sehr stark sind. Sie lieben die Natur und sind mit ihr sehr verbunden. Auch kennen sie sich mit Bodenschätzen wie Erz, Edelsteinen und Gold aus. Meist erzählt man sich auch, dass sie große Schätze besitzen. Sie sind sehr geschickte Bergleute, beherrschen das Schmiedehandwerk bis zur Perfektion und können kunstvolle Rüstungen oder Schwerter herstellen. Auch in anderen handwerklichen Tätigkeiten vollbringen sie kleine Meisterwerke, zum Beispiel was Bauwerke und Kleidung betrifft.

Auch besitzen sie Zauberkräfte, mit denen sie bestimmte Gegenstände anreichern können, so können sie zum Beispiel Tarnkappen herstellen. Ein Märchen mit dem Titel „Zwergenmützchen“ von Ludwig Bechstein erzählt davon: Drei Müllersburschen wünschen sich solche Zwergenmützchen, die sie auch Nebelkäpplein nennen. So könnten sie sich unsichtbar machen und unangenehmen Begegnungen aus dem Wege gehen. Um an ein Zwergenmützchen zu gelangen wollen sie die Zwerge austricksen. Sie beschreiben die Zwerge als kleines drolliges Volk, das gerne spielt und tanzt. Da sie dann auch mit ihren Käppchen werfen, wollen sie die Zwerge genau beobachten und ihnen ihre Mützchen wegnehmen, sobald sie sie in die Luft geworfen haben. Als sie erfolgreich sind, verlangen sie im Tausch von den Zwergen einen großen Schatz, denn für die Zwerge sind ihre Tarnkappen sehr wichtig. Menschen können Zwerge also nicht sehen, da sie mit ihren Tarnkappen unsichtbar sind...

 

 

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Zwei ZwergeManchmal scheint es auch hinterlistige Zwerge zu geben, aber wer die Freundschaft eines Zwerges gewinnt, dem steht er ehrlich und treu zur Seite. Ist er einem Menschen zu Dank verpflichtet, dann verschenkt er sogar magische Gegenstände. Auch sollte man die kämpferische Natur der Zwerge erwähnen. Ansonsten gelten Zwerge als gastfreundlich und gesellig, sie leben gerne in Gemeinschaften, gründen Familien. Sie lieben Tanz und Gesang und feiern gerne. Das sei ihnen auch von Herzen gegönnt, denn sie arbeiten viel und ihr Fleiß ist bekannt.

Sehr früh tauchen sie schon in der Mythologie des Nordens auf – so werden sie in der Edda erwähnt, eine Sammlung von Dichtungen aus dem Jahre 1220. Auch das Nibelungenlied, das Anfang des 13. Jahrhunderts entstand, erzählt von Zwergen. Gegen Mitte des 13. Jahrhunderts singen im Mittelalter die Spielleute von ihnen in ihren Liedern. Auch in der germanischen Wielandsage kommen Zwerge vor. Später findet man sie wieder in den volkstümlichen Märchen und Sagen. So kennen wir Schneewittchen und die sieben Zwerge oder das Märchen Zwerg Nase von Wilhelm Hauff. Sogar in Tolkiens Herr der Ringe finden wir die Zwerge wieder...

 

 

 

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Zwergerlwald bei Taufkirchen (Vils)

 

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